Zwei Tage lang haben Wissenschaftler an der Universität Hamburg ihre Forschungsarbeiten über alltägliche Überwachungspraktiken diskutiert. Das gastgebende Institut für Volkskunde selbst beschäftigt sich im Rahmen der “Kulturwissenschaftlichen Technikforschung” mit der Frage, ob Überwachungstechnik den Alltag sicherer macht oder ob es sich bei Überwachungstechnik um symbolische Installationen handelt, die Sicherheit demonstrieren sollen und bestenfalls im Nachhinein zur Aufklärung von Straftaten geeignet sind. Ausgerechnet im Hamburg, wo “erfolgreich” eingesetzte Videokameras abgebaut werden sollen und entsprechend heftig über Videokameras diskutiert wird.[...]

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