Archive for the ‘Hamburg, meine Perle’ Category

::: die kupferdiebe feiern sich selbst :::

::: gängeviertel geschlossen :::

Grade auf der Gängeviertelseite gefunden:

Kunst im öffentlichen Raum

Hallo werte Mitbürger,

Sie stehen draußen und kommen nicht rein?    Sie wundern sich?    Wir auch!

Seit August 2009 setzt sich die Initiative KOMM IN DIE GÄNGE für „ordnungsgemäße Zustände“ ein, indem wir den Leerstand beendeten und die Häuser winterfest gemacht haben.  Wir haben die Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich gemacht als Plattform für Kultur und Diskussionen über die Entwicklung der Stadt, als Ort der Produktion und Reflexion. Durch die dankenswerte Hilfe vieler HamburgerInnen, sowie Experten aus dem In- und Ausland ist so ein sinnvolles, notwendiges Stück Hamburg entstanden. Das Hamburger Bauprüfamt ist anderer Meinung und hat uns bis auf alle reinen Kunstausstellungen die weitere Nutzung untersagt. Unser Begriff von Kultur geht darüber jedoch weit hinaus.

Solidarisch schließen wir deshalb nun unsere Ausstellungen.


Keiner von uns und unseren Besuchern darf hier zu Schaden kommen, dafür haben wir immer Sorge getragen. Das Viertel befindet sich in ständiger Weiterentwicklung, die derzeitige Situation ist vorläufig. Wir haben bereits auf eigene Kosten Brand- und Schallschutzvorrichtungen installiert. Wir sind dabei, das Gängeviertel in einen „ordnungsgemäßen Zustand“ zu versetzen und bauliche Mängel zu beseitigen. Daran wollen wir weiter arbeiten – und das gerne in verständnisvoller Zusammenarbeit mit der Bauprüfbehörde.

Doch den Häusern bleibt nicht mehr viel Zeit.

Unser Nutzungskonzept steht. Wir warten.

Wir fordern die Bauprüfbehörde zu mehr Verständnis für unsere Situation und die Stadt Hamburg zu mehr Kreativität und zu aktiver Zusammenarbeit auf. Die Stadt Hamburg hat den Ermessensspielraum nicht kreativ genutzt sondern restriktiv interpretiert. Diese Denkstruktur der Hamburger Verwaltung auf andere kulturelle Flächen übertragen,würde in der Konsequenz bedeuten, die Dresdener Frauenkirche wieder zu einereingezäunten Ruine zurück zu bauen. Die Semperoper muss wieder Ochsenwiese werden, das Heidelberger Schloss wird sofort abgerissen, die Innenstadt von Lübeck geräumt und für jeden Publikumsverkehr geschlossen. An Lüneburg darf nur noch in 50 km Abstand vorbeigefahren werden und Quedlinburg wird sofort entkernt und anschließend mit Beton verfüllt – soweit es nicht abgerissen werden muss: Die Menschen sind umgehend anderweitig unterzubringen.

Die in der Studie der BSU geforderten „Kreativen Milieus“ werden in Hamburg als
Selbstbedienungsladen für die städtischen Verantwortlichen begriffen.
Kreativität besteht im Wesentlichen aber aus dem Dialog. Auch und gerade die Verwaltung ist hier aufgefordert einen konstruktiven Umgang zu kultivieren. Dass sie dazu in der Lage ist, können wir ja bei vielen Bauprojekten in Hamburg erkennen, wo der steingewordenen, kommerziellen „Kreativität“ kaum Grenzen gesetzt sind und die Menschen sich fragen, wie das denn überhaupt jemals genehmigt werden konnte.Wir lassen uns von dieser restriktiven, politischen Praxis nicht entmutigen….

Wir machen weiter!   Wir gehen in den öffentlichen Raum!

Jetzt kommen wir erst recht  in alle Gänge!

Quelle: Das Gängeviertel

::: nonnenmacher :::

Lieber Herr Nonnenmacher, Sie haben ja kein schlechtes Gewissen , aber ich gehe d’accord mit G.Schramm Meinung:  ”In aller Welt werden die Parallelen zur Krise 1929 diskutiert, aber damals wurde wenigstens noch die Verantwortung übernommen. Da sind die Banker noch reihenweise von ihren Dächern gesprungen. Das kommt mir heute’n bißchen zu kurz!”
.
Also lassen sie doch Taten folgen. Bitte.

::: gängeviertel :::

Ein bisschen verspätet, bin grad zu nix gekommen:
ca. 14 Tage alt:
So, nun ist die erste Hürde geschafft. Hanzevast ist rückabgewickelt. Doch wird es erst richtig schwierig. Die Stadt kann den Bürgern, die das Gängeviertel bisher ja gut fanden, nun verkaufen, das sie eine Unmenge Steuergelder rausrücken mussten. Jetzt hat der Bürger eine Erwartungshaltung an die Menschen des Gängeviertels, frei nach dem Motto ‘Ich hab ja nun per Steuer bezahlt, jetzt will ich was sehen’. Das ist falsch, grundlegend falsch. Die Stadt hat ja diese zusätzlichen Kosten erst durch ihre verfehlte Stadtentwicklung entstehen lassen. Ein Gemeinwesen ist nicht als Unternehmen führbar, Städte wie Frankfurt und Hamburg die dieses ja seit dem Ende der 80er durchziehen, gehören infolgedessen zu den höchstverschuldeten Städten Deutschlands. Hier ist der Punkt an dem man weiter ansetzen muss. Die Rettung der Stadt vor sich selbst. Es geht nicht das eine desatröse Politik weitergeführt wird, nur um in einem Ranking irgendwo gut da zu stehen.

::: instant diabetes :::

Vorbereitung für die Weihnachtsverweigerungsparty… Zuckerguß mit Muffins.

::: minarette :::

Also ich finde Minarette schön, passen gut in diese Stadt. Sind mal eine Abwechslung zu dem ewigen Kirchenallerlei…

::: der kampf um das leben in der stadt hamburg :::

Wer bestimmt die Richtung in den städtischen Quartieren: Bürger oder Unternehmen?Nirgendwo ist der Kampf so heftig wie in Hamburg.

weiter beim Abendblatt

::: wir bleiben alle !! :::

Kundgebung am
ExBurgerkingStarbucksElbphilharmonieKulturcafé…
wo Stadtkultur erlebbar wird.

“WIR BLEIBEN ALLE*!”

Mittwoch 11.11.09 18:00 Uhr
Am Mönckebergbrunnen/Barkhof 1, 20095 Hamburg

Redebeiträge zu:
• Kulturkrise & Marke Hamburg
• Gängeviertel
• Recht auf Stadt
• Wohnraumkrise
• Freiräume

Bringt rote Laternen oder Kerzen mit – es ist Martinstag.
14 Uhr Workshop zum Mega-Laterne bauen im Gängeviertel.

Mit der Forderung nach “Recht auf Stadt” solidarisieren wir uns mit Hamburger Initiativen wie No BNQ, Frappant, Rote Flora, Centro Sociale, GartenKunstNetz, Vorwerkstift, Rettet die Sternbrücke, Moorburgtrasse stoppen, Wasserturm-Ini, Kein IKEA, Zollhaus Elbtunnel, AKU-Wlhelmsburg, Mieterinitiative Elbtreppe, Hedonistische Internationale, Apfelbaum braucht Wurzelraum, u.v.a.

www.gaengeviertel.info
www.esregnetkaviar.de
www.rechtaufstadt.net

::: gentrifizierung und protest :::

Eine breite Front von Künstlern und Aktivisten wehrt sich in Hamburg gegen Luxusquartiere, Abriss von Altbauten und Vertreibung Unterprivilegierter aus dem Zentrum – selbst das Bürgertum hat sein Herz für Hausbesetzer entdeckt. Die Politik reagiert ratlos.

Weiter: Der Spiegel

::: investorenballett :::

Der Senat verhandelt derzeit nach Informationen der WELT intensiv mit der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe (BBIKG) über die Übernahme des Gängeviertels vom bisherigen Investor Hanzevast.BBIKG-Unternehmenssprecher Bernhard Taubenberger wollte die Verhandlungen nicht dementieren.”Gerüchte kommentieren wir grundsätzlich nicht”, ließ er wissen. Eine Sprecherin der Kulturbehörde sagte, die Gespräche liefen in “verschiedene Richtungen”.Wie berichtet, ließen bereits die kritischen Aussagen von Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) und Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) am Mittwoch in der Bürgerschaft eine Abkehr von Hanzevast vermuten.

Quelle: Die Welt

Inwieweit diese Baugruppe den maroden Investor Hanzevast vorgeschoben( bzw. diesem das Geld gegeben hat, damit dieser überhaupt Druck ausüben konnte) hat, um damit bei der Stadt ein Klima von ‘bloß schnell verkaufen, damit der Spuk ein Ende hat ‘ zu erreichen, wäre auch mal interessant zu wissen. Letztendlich deuten ja die völlig überzogenen Hanzevastforderungen schon darauf hin, das hier die Stadt nach Strich und Faden von diesen Investorengeiern über den Tisch gezogen wird… und dieses auch noch mit sich machen läßt.

Return top

Ein Mensch im Internet

"Crash landed on a dark continent called internet, with me as their only guide" -Wes Borg Ansichten und Pöbeleien eines zornig gebliebenen Menschen, der sich nicht mit den herrschenden Bedingungen abfinden will.