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- Juni 18th, 2010
- By lucither
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Analog Blog 6.0
Entschleunigung des Lebens, sechster Teil.

Archive for the ‘Persönliches’ Category
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Entschleunigung des Lebens, sechster Teil.

Analog Blog 5.5
Entschleunigung des Lebens, fünfter Teil. mobile Version

Analog Blog 5.0
Entschleunigung des Lebens, fünfter Teil
Ich werde demnächst eine neue Webgalerie einstellen, genauer gesagt zwei neue. In unserer aufgeschlossenen Welt ist es augenscheinlich immer noch nicht möglich, mit dem Thema ‘Sexualität und ihre Spielarten’ adäquat umzugehen. Darum werde ich eine strikte Trennung vornehmen müssen. In der normalen Galerie (zu erreichen unter ‘janbehrens.info’) werde ich dann die üblichen Bilder (Portrait-halbAkt) einstellen. Die tiefgründigen, künstlerischen und zynischen Bilder werden dann anderweitig zu sehen sein.

Ein weiterer Text:
Am 29. 11. haben wir im Gängeviertel ein Manifest vorgestellt, in dem
freie Kulturschaffende und Kreative Stellung zum Thema Gentrifzierung
und Stadtentwicklung beziehen. Über den massiven Support freuen wir
uns sehr. Aus den cirka 260 Erstunterzeichnerinne…n und -unterzeichnern
sind mittlerweile über 2600 geworden – die Zahl der Unterstützer hat
sich in sechs Tagen verzehnfacht. Sehr in unserem Sinne ist, dass
längst nicht mehr nur Menschen mit kreativen Berufen unterzeichnen.
Schließlich haben wir unsere Rolle als „Kreative“ in Gentrifizierungs-
und Aufwertungsprozessen thematisiert, um zu sagen: Die Stadt gehört
allen. Wir beanspruchen keine hervorgehobene Stellung, wir kämpfen um
Freiräume nicht anders als andere Einwohnerinnen und Einwohner dieser
Stadt.
Deshalb halten wir es für notwendig, ein paar Missverständnissen
vorzubeugen, die von politischer und von Medienseite an uns
herangetragen werden. Das Manifest ist kein „Künstlermanifest“, kein
„Aufschrei“ oder Forderungskatalog von sich vernachlässigt fühlenden
Kreativen, die von Politikern an die Hand genommen werden möchten. Wir
machen keine Lobbyarbeit damit und verwahren uns gegen Versuche, uns
so zu interpretieren – mögen sie auch noch so wohlmeinend sein. All
das steht zwar in „Not In Our Name, Marke Hamburg“ bereits deutlich
drin, aber vielleicht muss man es nochmal und in Großbuchstaben sagen:
WIR WOLLEN KEINE GÜNSTIGEN ATELIERS ALS ALIBI EINER STADT, DIE NUR FÜR
DIE BESSERVERDIENENDEN DA IST.Insbesondere die GAL scheint „Not In Our Name, Marke Hamburg“
aufgeschreckt zu haben. In gleich zwei Presseerklärungen zum Manifest
erklärt die GAL, sie begrüße unsere Kritik, weil sie „das Problem der
Gentrifizierung“ selbst „erkannt und benannt“ habe und „intensiv an
Antworten darauf“ arbeite. Ehrlich gesagt: Da lachen ja die Hühner.
Die GAL hat den Bau der Vattenfall-Fernwärmeleitung durch St. Pauli
und Altona durchgewunken und lässt den den dortigen Arme-Leute-Grünzug
auf Kosten „nicht zukunftsfähiger“ Sozialwohnungen aufschicken. Die
GAL unterstützt die Ansiedlung von Ikea in der Neuen Großen Bergstraße
massiv und sorgt damit dafür, dass die letzte Arme-Leute-Fußgängerzone
in der westlichen inneren Stadt verschwindet. Die GAL hat zwei Monate
lang zur Besetzung des Gängeviertels geschwiegen, um nach der Zahlung
durch den Investor zu vermelden, es länge jetzt „in seiner Hand zu
entscheiden, welche Zukunft die Kunstschaffenden im Viertel haben.“Ein Wort noch zum Bürgermeister, der sich wünscht „dass diejenigen,
die das unterschrieben haben, sich vorher geäußert hätten“: Zum
Konzept der unternehmerischen Stadt und der Ideologie des
meistbietenden Verhökerns -in Hamburg eine Erfindung der SPD und
heute der ganze Stolz der CDU- gibt es seit vielen Jahren meterweise
kritische Artikel, Bücher und andere Publikationen. Eine
Literaturliste senden wir gerne zu.Wer dem Manifest Forderungen ablauschen will, möge doch einfach die
Solidaritätserklärung mit den diversen Initiativen und der Recht-auf-
Stadt-Bewegung ernst nehmen, deren Forderungen wir uns zu eigen machen
– unter anderem: Keine Moorburg-Trasse! Gängeviertel selbstverwaltet!
Kein Ikea in Altona! BNQ stoppen! Bezahlbare Wohnungen überall in der
Stadt! Keine Privatisierung öffentlicher Räume! Keine Vertreibung von
Hartz- IV-EmpfängernInnen aus ihren Wohnungen! Freie Wohnortwahl für
Flüchtlinge!Ted Gaier, Melissa Logan, Rocko Schamoni, Peter Lohmeyer, Tino
Hanekamp und Christoph Twickel für die „Not in Our Name, Marke
Hamburg“-Initiative
Um es gleich zu sagen, ich bleibe bei Glühbirnen! Hier kommt keine Energiesparlampe ins Haus (vielmehr in die Zimmer die ich in dieser WG bewohne). Wenn ich knipse, will ich Licht, nicht erst 5 Sekunden später, wenn ich bereits über etwas im Raum stolpere. Heutzutage muss man ja schon genug auf elektrische Geräte warten; DVD-Player die erstmal booten, Telefone die aus dem Stand-by geweckt werden müssen etc.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,646114,00.html

In der Bundesrepublik Deutschland finden sich immer mehr Indizien für den Auf- bzw. Ausbau eines ÜberwachungSStaates sowie für eine erhebliche Kontrolle der Politik durch Banken und Versicherungen. Auch scheinen mittlerweile wirklich Wahlbeobachter in Deutschland von Nöten zu sein:
- Die Opposition im Saarland rügt einen fragwürdigen Wahlschein: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,644325,00.html
- Ursula von der Laien (sic!) schränkt die Pressefreiheit bei einer Wahlkampfveranstaltung ein: http://www.spiegel.de/video/video-1017806.html
- Die CDU überklebt Wahlplakate der Piratenpartei: http://www.spitblog.de/2009/08/21/cdu-ueberklebt-plakate-der-piraten/
Was ist die Befindlichkeit des Landes?
danke an M.

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