::: m sez :::

In der Bundesrepublik Deutschland finden sich immer mehr Indizien für den Auf- bzw. Ausbau eines ÜberwachungSStaates sowie für eine erhebliche Kontrolle der Politik durch Banken und Versicherungen. Auch scheinen mittlerweile wirklich Wahlbeobachter in Deutschland von Nöten zu sein:

– Die Opposition im Saarland rügt einen fragwürdigen Wahlschein: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,644325,00.html

– Ursula von der Laien (sic!) schränkt die Pressefreiheit bei einer Wahlkampfveranstaltung ein: http://www.spiegel.de/video/video-1017806.html

– Die CDU überklebt Wahlplakate der Piratenpartei: http://www.spitblog.de/2009/08/21/cdu-ueberklebt-plakate-der-piraten/

Was ist die Befindlichkeit des Landes?

danke an  M.

::: ein neues lebensjahr :::

Ab einem bestimmten Alter werden Geburtstage doch immer weniger wichtig. Nichtsdestotrotz ist dies eine gute Gelegenheit mal Bilanz zu ziehen, schliesslich vergehen die Jahre ja ziemlich schnell. Mehrere einschneidene Erlebnisse gab es schliesslich in den vergangenen zwölf Monaten. Ich habe die Stadt gewechselt, meine Perspektiven neu geordnet und neue Prioritäten gesetzt. Eine Beziehung die sehr energieraubend war, ging in die Brüche. Seltsamerweise war das ein befreiendes Erlebnis… alles was danach kam hat bis heute ein Gefühl von „Richtigkeit“. Ich bin endlich zu Hause angekommen, denke ich… „der Sinn des Lebens ist, wenn sich die Frage nicht mehr stellt“.Dieses Zitat ist grad eine maßgebliche Richtschnur in meinem Leben. Es bringt einfach Spass, sich nicht mehr mit einigen Dingen auseinandersetzen zu müssen.Die Begegnung mit Menschen die sich als eine Bereicherung meines Lebens darstellen, angenehme Nachbarn und einen guten aber nicht langweiligen Ort zum Leben (Die Beste WG Der Welt). Nun gibt es noch genug zu entdecken, aber ich denke durch eine im letzten Jahr, mitunter hart, erkämpfte Gemütsruhe, sind die reichhaltigen Details einer jeden Interaktion wesentlich augenfälliger.

–> Notiz an M.:  Auch du hast einen nicht unmassgeblichen Anteil daran gehabt. Mal wieder Danke 😉 

Zweimal den Arbeitsplatz gewechselt, einmal durch den Wechsel der Stadt und dann durch die wirtschaftliche Lage, war auch okay. Auch existentielle Zukunftsängste gibt es nicht. Ich bin vielseitig genug, um irgendwie durchzukommen 😉

Aber sosehr das Leben auch zu geniessen ist, wie es sich grad darstellt:  Zukunftspläne müssen sein!!

Bootnote:  sitze grad im Cafe Absurd und Musik meiner Kindheit spielt ‚Jean Michel Jarre-Equinoxe’…*schmunzel*