Archive for the ‘Zwischenruf’ Category

::: parteienkrise :::

Ich lese grad das wir eine Parteienkrise haben… wen kann denn das wundern? Neue Politiker braucht das Land.
Menschen die sich im klaren darüber sind. das sie Angestellte und Diener des Volkes sind und keine Staatsdiener.

::: nonnenmacher :::

Lieber Herr Nonnenmacher, Sie haben ja kein schlechtes Gewissen , aber ich gehe d’accord mit G.Schramm Meinung:  ”In aller Welt werden die Parallelen zur Krise 1929 diskutiert, aber damals wurde wenigstens noch die Verantwortung übernommen. Da sind die Banker noch reihenweise von ihren Dächern gesprungen. Das kommt mir heute’n bißchen zu kurz!”
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Also lassen sie doch Taten folgen. Bitte.

::: roland koch :::

Unser werter Kamerad Roland Koch, seines Zeichens Ministerpräsident, Lügner und Abschaffer der Staatsferne des Rundfunks möchte gerne den Reichsarbeitsdienst wieder einführen.

::: not In our name, marke hamburg!:::

Ein Gespenst geht um in Europa, seit der US-Ökonom Richard Florida vorgerechnet hat, dass nur die Städte prosperieren, in denen sich die “kreative Klasse” wohlfühlt. “Cities without gays and rock bands are losing the economic development race”, schreibt Florida. Viele europäische Metropolen konkurrieren heute darum, zum Ansiedelungsgebiet für diese “kreative Klasse” zu werden. Für Hamburg hat die Konkurrenz der Standorte mittlerweile dazu geführt, dass sich die städtische Politik immer mehr einer “Image City” unterordnet. Es geht darum, ein bestimmtes Bild von Stadt in die Welt zu setzen: Das Bild von der “pulsierenden Metropole”, die “ein anregendes Umfeld und beste Chancen für Kulturschaffende aller Couleur” bietet. Eine stadteigene Marketing-Agentur sorgt dafür, dass dieses Bild als “Marke Hamburg” in die Medien eingespeist wird. Sie überschwemmt die Republik mit Broschüren, in denen aus Hamburg ein widerspruchfreies, sozial befriedetes Fantasialand mit Elbphilharmonie und Table-Dance, Blankenese und Schanze, Agenturleben und Künstlerszene wird. Harley-Days auf dem Kiez, Gay-Paraden in St. Georg, Off-Kunst-Spektakel in der Hafencity, Reeperbahn-Festival, Fanmeilen und Cruising Days: Kaum eine Woche vergeht ohne ein touristisches Megaevent, das “markenstärkende Funktion” übernehmen soll.

Wir sagen: Aua, es tut weh. Hört auf mit dem Scheiß. Wir lassen uns nicht für blöd verkaufen. Liebe Standortpolitiker: Wir weigern uns, über diese Stadt in Marketing- Kategorien zu sprechen. Wir wollen weder dabei helfen, den Kiez als “bunten, frechen, vielseitigen Stadtteil” zu “positionieren”, noch denken wir bei Hamburg an “Wasser, Weltoffenheit, Internationalität”, oder was euch sonst noch an “Erfolgsbausteinen der Marke Hamburg” einfällt. Wir denken an andere Sachen. An über eine Million leerstehender Büroquadratmeter zum Beispiel und daran, dass ihr die Elbe trotzdem immer weiter zubauen lasst mit Premium-Glaszähnen. Wir stellen fest, dass es in der westlichen inneren Stadt kaum mehr ein WG-Zimmer unter 450 Euro gibt, kaum mehr Wohnungen unter10 Euro pro Quadratmeter. Dass sich die Anzahl der Sozialwohnungen in den nächsten zehn Jahren halbieren wird. Dass die armen, die alten und migrantischen Bewohner an den Stadtrand ziehen, weil Hartz IV und eine städtische Wohnungsvergabepolitik dafür sorgen. Wir glauben: Eure “wachsende Stadt” ist in Wahrheit die segregierte Stadt, wie im 19. Jahrhundert: Die Promenaden den Gutsituierten, dem Pöbel die Mietskasernen außerhalb.

Und deshalb sind wir auch nicht dabei, beim Werbefeldzug für die “Marke Hamburg”. Nicht dass ihr uns freundlich gebeten hättet. Im Gegenteil: uns ist nicht verborgen geblieben, dass die seit Jahren sinkenden kulturpolitischen Fördermittel für freie künstlerische Arbeit heutzutage auch noch zunehmend nach standortpolitischen Kriterien vergeben werden. Siehe Wilhelmsburg, die Neue Große Bergstraße, siehe die Hafencity: Wie der Esel der Karotte sollen bildende Künstler den Fördertöpfen und Zwischennutzungs-Gelegenheiten nachlaufen – dahin, wo es Entwicklungsgebiete zu beleben, Investoren oder neue, zahlungskräftigere Bewohner anzulocken gilt. Ihr haltet es offensichtlich für selbstverständlich, kulturelle Ressourcen “bewusst für die Stadtentwicklung” und “für das Stadt-Image” einzusetzen. Kultur soll zum Ornament einer Art Turbo-Gentrifizierung werden, weil ihr die die üblichen, jahrelangen Trockenwohn-Prozesse garnicht mehr abwarten wollt. Wie die Stadt danach aussehen soll kann man in St. Pauli und im Schanzenviertel begutachten: Aus ehemaligen Arbeiterstadtteilen, dann “Szenevierteln”, werden binnen kürzester Zeit exklusive Wohngegenden mit angeschlossenem Party- und Shopping Kiez, auf dem Franchising-Gastronomie und Ketten wie H&M die Amüsierhorde abmelken.

Die Hamburgische Kulturpolitik ist längst integraler Bestandteil eurer Eventisierungs- Strategie. Dreissig Millionen Euro gingen an das Militaria-Museum eines reaktionären Sammlerfürsten . Über vierzig Prozent der Ausgaben für Kultur entfallen derzeit auf die “Elbphilharmonie”. Damit wird die Kulturbehörde zur Geisel eines 500-Millionen-Grabes, das nach Fertigstellung bestenfalls eine luxuriöse Spielstätte für Megastars des internationalen Klassik- und Jazz-Tourneezirkus ist. Mal abgesehen davon, dass die Symbolwirkung der Elbphilharmonie nichts an sozialem Zynismus zu wünschen übrig lässt: Da lässt die Stadt ein “Leuchtturmprojekt” bauen, das dem Geldadel ein Fünf-Sterne-Hotel und 47 exklusive Eigentumswohnungen zu bieten hat und dem gemeinen Volk eine zugige Aussichtsplattform übrig lässt. Was für ein Wahrzeichen!

Uns macht es die “wachsende Stadt” indessen zunehmend schwer, halbwegs bezahlbare Ateliers, Studio- und Probenräume zu finden, oder Clubs und Spielstätten zu betreiben, die nicht einzig und allein dem Diktat des Umsatzes verpflichtet sind. Genau deshalb finden wir: Das Gerede von den “pulsierenden Szenen” steht am allerwenigsten einer Stadtpolitik zu, die die Antwort auf die Frage, was mit städtischem Grund und Boden geschehen soll, im Wesentlichen der Finanzbehörde überlässt. Wo immer eine Innenstadtlage zu Geld zu machen ist, wo immer ein Park zu verdichten, einem Grünstreifen ein Grundstück abzuringen oder eine Lücke zu schließen ist, wirft die Finanzbehörde die “Sahnelagen” auf den Immobilienmarkt – zum Höchstgebot und mit einem Minimum an Auflagen. Was dabei entsteht, ist eine geschichts- und kulturlose Investoren-City in Stahl und Beton.

Wir haben schon verstanden: Wir, die Musik-, DJ-, Kunst-, Theater- und Film-Leute, die kleine-geile-Läden –Betreiber und ein-anderes-Lebensgefühl-Bringer, sollen der Kontrapunkt sein zur “Stadt der Tiefgaragen” (Süddeutsche Zeitung). Wir sollen für Ambiente sorgen, für die Aura und den Freizeitwert, ohne den ein urbaner Standort heute nicht mehr global konkurrenzfähig ist. Wir sind willkommen. Irgendwie. Einerseits. Andererseits hat die totale Inwertsetzung des städtischen Raumes zur Folge, dass wir – die wir doch Lockvögel sein sollen – in Scharen abwandern, weil es hier immer weniger bezahlbaren und bespielbaren Platz gibt. Mittlerweile, liebe Standortpolitiker habt ihr bemerkt, dass das zum Problem für euer Vorhaben wird. Doch eure Lösungsvorschläge bewegen sich tragischer Weise kein Jota außerhalb der Logik der unternehmerischen Stadt. Eine frische Senatsdrucksache etwa kündigt an “die Zukunftspotenziale der Kreativwirtschaft durch Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu erschließen”. Eine “Kreativagentur” soll zukünftig u.a. “Anlaufstelle für die Vermittlung von Immobilienangeboten” sein. Wer sich die Mieten nicht leisten kann, muss sich als “künstlerischer Nachwuchs” einsortieren lassen und bei der Kreativagentur um “temporäre Nutzung von Leerständen” ersuchen. Dafür gibt es sogar einen Mietzuschuss, allerdings nur, wenn “die Dringlichkeit des Bedarfs und die Relevanz für den Kreativstandort Hamburg” gegeben sind. Unmissverständlicher kann man nicht klarstellen, was “Kreativität” hier zu sein hat: Nämlich ein profit center für die “wachsende Stadt”.

Quelle:  NION   hin und unterzeichnen!!

::: cypercops und kinderpornos :::

Frau von der Laien,
so geht das:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,652831,00.html

Die Polizeibehörden, die “Operation Fairplay” nutzen, tauschen laut “The Age” auch untereinander Informationen aus. Dass diese Methode so effektiv ist, zeigt nicht zuletzt eines: Kriminelle Pädophile tauschen Kinderpornografie in der Regel über solche informellen, anfangs schwer zu überwachenden Netzwerke.

Mit Web-Filtern, wie sie das von Ursula von der Leyen (CDU) angestoßene Zugangserschwerungsgesetz gegen Kinderpornografie vorsieht, ist dieser Art von Kriminalität nicht beizukommen.

::: rette deine freiheit :::

http://rettedeinefreiheit.de/

:::kreationisten gewäsch :::

Diese Website steckt voller Vorurteile,Hinterhältigkeit und versteckter Bösartigkeit. Ich hoffe die meisten Menschen durchschauen die manipulativen Absichten solcherart gestrickter Webangebote.

Ein Beispiel: http://www.conservapedia.com/Evolution.  Mehr Propaganda unter dem Deckmantel von ‘Vertrauenswürdige Enzyklopädie’ gibt es wohl kaum…

‘conservative right wing ‘…’say fascist..save on breath’

::: die große lampenverschwörung :::

Um es gleich  zu sagen, ich bleibe bei Glühbirnen! Hier kommt keine Energiesparlampe ins Haus (vielmehr in die Zimmer die ich in dieser WG bewohne). Wenn ich knipse, will ich Licht, nicht erst 5 Sekunden später, wenn ich bereits über etwas im Raum stolpere. Heutzutage muss man ja schon genug auf elektrische Geräte warten; DVD-Player die erstmal booten, Telefone die aus dem Stand-by geweckt werden müssen etc.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,646114,00.html

::: mitleid mit zensursula :::

[...]Aus diesem Blickwinkel heraus ist auch die Familiengeschichte der Frau Ursula von der Leyen zu betrachten anzunehmen, wenn wir lesen müssen mit welchen Strafmaßnahmen ihr Bruder Harald zu rechnen hatte, wenn er sich dem Willen seiner Eltern widersetzte. [...]

http://womblog.de/2009/04/29/lasst-uns-eine-lanze-fuer-ursula-von-der-leyen-brechen/

::: m sez :::

In der Bundesrepublik Deutschland finden sich immer mehr Indizien für den Auf- bzw. Ausbau eines ÜberwachungSStaates sowie für eine erhebliche Kontrolle der Politik durch Banken und Versicherungen. Auch scheinen mittlerweile wirklich Wahlbeobachter in Deutschland von Nöten zu sein:

- Die Opposition im Saarland rügt einen fragwürdigen Wahlschein: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,644325,00.html

- Ursula von der Laien (sic!) schränkt die Pressefreiheit bei einer Wahlkampfveranstaltung ein: http://www.spiegel.de/video/video-1017806.html

- Die CDU überklebt Wahlplakate der Piratenpartei: http://www.spitblog.de/2009/08/21/cdu-ueberklebt-plakate-der-piraten/

Was ist die Befindlichkeit des Landes?

danke an  M.

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Ein Mensch im Internet

"Crash landed on a dark continent called internet, with me as their only guide" -Wes Borg Ansichten und Pöbeleien eines zornig gebliebenen Menschen, der sich nicht mit den herrschenden Bedingungen abfinden will.